Soziale Absicherung gefordert

Soziale Absicherung
Die mangelnde Absicherung bei Krankheit, Unfall oder Scheitern des "Unternehmens Selbstständigkeit" stellt besonders für EPU ein großes Risiko dar. Bessere soziale Absicherung ist daher eines der akutesten EPU-Themen.
Betriebshelfer für spezielle Situationen
Als ersten Schritt wurde in Wien mit Jänner 2006 die Betriebshilfe für die Wiener Wirtschaft ins Leben gerufen, die Unternehmerinnen und Unternehmer bei Krankheit, Unfall oder Babypause kostenlos mit fachkundigen Betriebshelfern unterstützt. Seither wurde in über 130 Fällen - zumeist Kleinstbetriebe und EPU - rasch und unbürokratisch geholfen.
Soziale Absicherung für Selbständige
Zur Verbesserung der sozialen Situation von EPU sind aber weitere Schritte dringend nötig, wie die Schaffung einer attraktiven und leistbaren Zusatzversicherung, die dann greift, wenn Chefin oder Chef aus gesundheitlichen Gründen oder wegen der Pflege eines Angehörigen ausfallen. Der bisherige Beitragssatz von vier Prozent war zu hoch und wurde zum 1. April 2007 auf 2,5 Prozent gesenkt. Dringend notwendig ist auch eine leistbare freiwillige Arbeitslosenversicherung, die das Risiko des redlichen Scheiterns minimiert. Ganz wesentlich: Einmal erworbene Ansprüche aus unselbstständiger Tätigkeit dürfen zeitlebens nicht mehr verfallen. Deshalb fordere ich die Übernahme der Rahmenfristerstreckung in ein Dauerrecht des Arbeitslosenversicherungsgesetzes!
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