21.02.2008
Höchste Zeit für neue Güterterminals
Je besser eine Region wirtschaftlich floriert, umso mehr Rohstoffe und fertige Waren werden befördert. Mittlerweile sind pro Jahr über 46 Millionen Tonnen Güter auf der Straße und der Schiene von und nach Wien unterwegs, um die Nachfrage der Kunden und der Wirtschaft zu befriedigen. Das entspricht pro Tag unglaublichen 126.000 Tonnen, die quer durch Wien bewegt werden! Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch lange nicht erreicht. Die jährliche Steigerungsrate beim Güteraufkommen beträgt 4,4 Prozent.
Den überwiegenden Großteil der Güter bringen bzw. holen Lkw, die Schiene spielt in Wien derzeit nur eine Nebenrolle - und das auf gleich bleibend niedrigem Niveau. Im direkten Vergleich entfallen 83 Prozent der Transporte auf die Straße, 17 Prozent auf die Schiene. Nicht nur aus verkehrspolitischer Überlegung, sondern auch aus ökologischen Gründen muss daher der Anteil der Bahn in den kommenden Jahren auf wenigstens 25 Prozent angehoben werden. Voraussetzung ist, dass eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung steht - also moderne, leistungsfähige Umschlagplätze zwischen den einzelnen Verkehrsträgern. Obwohl seit 15 Jahren bekannt ist, dass auf den Güterumschlagplätzen der Region Wien Kapazitätsengpässe bestehen, ist seither wenig geschehen, um bestehende Güterterminals auszubauen oder neue zu entwickeln.
Tatsache ist, dass immer öfter innerstädtische Frachtenbahnhöfe aufgelassen und geplante Projekte wie der Terminal Inzersdorf samt angeschlossenem Logistikpark auf die lange Bank geschoben werden. Da auch der Nordwestbahnhof geschlossen werden soll, ist der Wiener Hafen bald das einzige moderne, leistungsfähige Güterverteilzentrum in ganz Wien. Doch auch dieser stößt flächenmäßig in absehbarer Zeit an seine Grenzen. Die Folge ist, dass viele Transporteure aus Frust und Ärger Wien den Rücken gekehrt haben.
Es ist daher höchste Zeit, dass die Verantwortlichen die langen Planungen für den Terminal Inzersdorf endlich zu einem Ende führen. Alternativ könnte auch ein anderer Standort in der Region Wien entwickelt werden. Wichtig ist jedoch, dass nicht wieder 15 Jahre ergebnislos verstreichen.
Den überwiegenden Großteil der Güter bringen bzw. holen Lkw, die Schiene spielt in Wien derzeit nur eine Nebenrolle - und das auf gleich bleibend niedrigem Niveau. Im direkten Vergleich entfallen 83 Prozent der Transporte auf die Straße, 17 Prozent auf die Schiene. Nicht nur aus verkehrspolitischer Überlegung, sondern auch aus ökologischen Gründen muss daher der Anteil der Bahn in den kommenden Jahren auf wenigstens 25 Prozent angehoben werden. Voraussetzung ist, dass eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung steht - also moderne, leistungsfähige Umschlagplätze zwischen den einzelnen Verkehrsträgern. Obwohl seit 15 Jahren bekannt ist, dass auf den Güterumschlagplätzen der Region Wien Kapazitätsengpässe bestehen, ist seither wenig geschehen, um bestehende Güterterminals auszubauen oder neue zu entwickeln.
Tatsache ist, dass immer öfter innerstädtische Frachtenbahnhöfe aufgelassen und geplante Projekte wie der Terminal Inzersdorf samt angeschlossenem Logistikpark auf die lange Bank geschoben werden. Da auch der Nordwestbahnhof geschlossen werden soll, ist der Wiener Hafen bald das einzige moderne, leistungsfähige Güterverteilzentrum in ganz Wien. Doch auch dieser stößt flächenmäßig in absehbarer Zeit an seine Grenzen. Die Folge ist, dass viele Transporteure aus Frust und Ärger Wien den Rücken gekehrt haben.
Es ist daher höchste Zeit, dass die Verantwortlichen die langen Planungen für den Terminal Inzersdorf endlich zu einem Ende führen. Alternativ könnte auch ein anderer Standort in der Region Wien entwickelt werden. Wichtig ist jedoch, dass nicht wieder 15 Jahre ergebnislos verstreichen.






Ich ersuch Sie dies zu berücksichtigen und verbleibe mit Freundlichen Grüßen Helmut Zinzenheim
Ihre Brigitte Jank