Unternehmerin, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes

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Dr.Gerald Pärtan - 5. Mai, 17:33

Analyse klar, aber Lösungen fehlen?

Sehr geehrte Frau Jank!
Sie bzw. die Wirtschaftskammer engagieren sich dankenswerter Weise für Kleinbetriebe. Sie klagen in Ihrem Kommentar in der "Wiener Wirtschaft" vom 25.4.2008 treffend über das EKZ Gerasdorf, welches Kaufkraft aus Floridsdorf abziehen und mehr Autoverkehr verursachen wird. Nur - welche Konsequenzen ziehen Sie daraus? Glauben Sie wirklich, daß die oben vorgeschlagenen Erleichterungen für Kleinbetriebe die Situation nachhaltig verändern wird? Wäre es nicht an der Zeit, echt wirksame Maßnahmen gegen die gegenseitige Parasitierung zwischen Wien und NÖ zu ergreifen? Welche Vorschläge gibt es denn? Die Wirtschaftskammer lehnt ja Maßnahmen wie Verkehrerregerabgabe, Stadtmaut etc. ab; aber was dann?

Mit freundlichen Grüßen,

G.Pärtan
Brigitte Jank - 9. Mai, 09:09

Sehr geehrter Herr Dr. Pärtan!

"Sehr geehrter Herr Dr. Pärtan!

Verkehrserregerabgaben und Stadtmaut werden von mir nicht befürwortet. Aber selbst wenn ich sie befürworten würde, könnten sie mangels Kooperation zwischen Wien und den Umlandgemeinden niemals sinnvoll und zum Nutzen der gesamten Agglomeration Wien installiert werden.
Die theoretischen Grundlagen, wie und zu welchen Themen die Kooperation in der Region Wien verbessert werden könnte, sind vorhanden. Ohne politischen Willen auf beiden Seiten bleiben diese Konzepte aber bedeutungslos.
Meine Aufgabe sehe ich darin, Fehlentwicklungen aufzuzeigen und den politischen Willen zur Kooperation in der Agglomeration Wien immer wieder einzufordern.

Freundliche Grüße,
Brigitte Jank

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