19.06.2008
Rahmenbedingungen am Bau
Auch heuer hebt die Bauinnung mit dem Wiener Stadterneuerungspreis die besten Vorzeigeprojekte aufs Podest und unterstreicht damit die Leistungen der rund 1700 aktiven Wiener Baugewerbsbetriebe auf dem Gebiet der Stadtrevitalisierung. Die Siegerprojekte (pdf, 2,488 KB) sind eindrucksvolle Beispiele für bauliche und planerische Spitzenleistungen des Wiener Baugewerbes – harmonische Gesamtkonzepte, die für die perfekte Verbindung zwischen Alt und Neu, zwischen traditionell und modern stehen.
Wir dürfen aber angesichts solch herausragender planerischer und handwerklicher Leistungen die Bedürfnisse der Branche nach geeigneten Rahmenbedingungen nicht außer acht lassen. Vor allem die in letzter Zeit stark gestiegenen Rohstoffpreise etwa für Stahl belasten die Unternehmen schwer. Preisanpassungen aufgrund höherer Materialkosten sind jedoch in vielen Ausschreibungen ausgenommen, weshalb letztlich die ausführenden Firmen die Last tragen müssen. Darüber hinaus verzerren nach wie vor Scheinfirmen den Wettbewerb und schaden dem Fiskus, den Krankenkassen und den vielen redlichen Unternehmern der Branche. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden setzen wir daher alle Maßnahmen, um solche ungesetzlichen Praktiken zu bekämpfen. Erste Erfolge lassen sich bereits erkennen. Ebenso ist die von den Sozialpartnern ausverhandelte Generalunternehmerhaftung ein weiterer wichtiger Schritt, unseriöse Praktiken zu verhindern und die redlichen Betriebe zu stärken. Da mit der Regelung nicht nur dem Sozialbetrug, sondern auch der Wettbewerbsverzerrung ein Riegel vorgeschoben wird, gibt es für die 99 Prozent seriösen Unternehmen gleiche und faire Bedingungen. Schließlich zählt die Bauwirtschaft zu den wichtigsten Auftragnehmern und -gebern des Landes. Eine negative Entwicklung der Branche hätte daher starke Konsequenzen auf die gesamte heimische Wirtschaft.

"Wiener Stadterneuerungspreis 2008": Das Siegerprojekt Am Hof 12, 1010 Wien
Foto: Agentur Diener/Leena Manhart
Wir dürfen aber angesichts solch herausragender planerischer und handwerklicher Leistungen die Bedürfnisse der Branche nach geeigneten Rahmenbedingungen nicht außer acht lassen. Vor allem die in letzter Zeit stark gestiegenen Rohstoffpreise etwa für Stahl belasten die Unternehmen schwer. Preisanpassungen aufgrund höherer Materialkosten sind jedoch in vielen Ausschreibungen ausgenommen, weshalb letztlich die ausführenden Firmen die Last tragen müssen. Darüber hinaus verzerren nach wie vor Scheinfirmen den Wettbewerb und schaden dem Fiskus, den Krankenkassen und den vielen redlichen Unternehmern der Branche. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden setzen wir daher alle Maßnahmen, um solche ungesetzlichen Praktiken zu bekämpfen. Erste Erfolge lassen sich bereits erkennen. Ebenso ist die von den Sozialpartnern ausverhandelte Generalunternehmerhaftung ein weiterer wichtiger Schritt, unseriöse Praktiken zu verhindern und die redlichen Betriebe zu stärken. Da mit der Regelung nicht nur dem Sozialbetrug, sondern auch der Wettbewerbsverzerrung ein Riegel vorgeschoben wird, gibt es für die 99 Prozent seriösen Unternehmen gleiche und faire Bedingungen. Schließlich zählt die Bauwirtschaft zu den wichtigsten Auftragnehmern und -gebern des Landes. Eine negative Entwicklung der Branche hätte daher starke Konsequenzen auf die gesamte heimische Wirtschaft.

"Wiener Stadterneuerungspreis 2008": Das Siegerprojekt Am Hof 12, 1010 Wien
Foto: Agentur Diener/Leena Manhart





