25.09.2008
Theorie und Praxis
Was für den Wirtschaftsstandort Wien gilt, gilt für den Bildungsstandort Wien im besonderen Maße: Die Rahmenbedingungen entscheidenden darüber, wie attraktiv, konkurrenzfähig und erfolgreich das Endergebnis ist. Wien profitiert als Bundeshauptstadt von einem breiten Angebot an Bildungseinrichtung – doch wie sehr profitiert die Wirtschaft davon? Wie wirtschaftsnah ist die Ausbildung wirklich? Und haben wir die richtigen Bildungsangebote, um unsere Marktposition in einer globalen Wirtschaft, die wesentlich durch die Verfügbarkeit von best qualifizierten und hoch produktiven Mitarbeitern begründet ist, zu verteidigen?
Seit 1994 stehen uns mit Einführung des Fachhochschulstudiengesetzes und der Errichtung zahlreicher Fachhochschulen praxisnahe Ausbildungseinrichtungen auf akademischer Ebene zu Verfügung. Sie verlangen von den Studierenden Disziplin und bieten ihnen eine Nähe zu Wissenschaft und zu Arbeitswelt gleichermaßen. 14 Jahre nach ihrem Start haben sich die Fachhochschulen im Bildungsbereich fix etabliert, und in der Wirtschaft arbeiten tausende Absolventen unterschiedlichster Studiengänge.
Die Unternehmen beurteilen die Leistungen der Fachhochschulen durchwegs positiv. Das sagt eine aktuelle Studie. 88 Prozent der befragten Unternehmen sind demnach mit dem Angebot zufrieden bzw. sehr zufrieden. Besonders positiv werden dabei die Anzahl der Einrichtungen und die Nachfrageorientierung der Fachhochschulen bewertet. Die besten Noten im österreichweiten Vergleich bekommt im Übrigen ein Studiengang der Wirtschaftskammer Wien – nämlich Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen. Bei rund 1500 befragten Unternehmen erreichte er die Note 1,9 (Schulnotenprinzip) und hat sich in der Meinung der Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr (Note 2,3) sogar deutlich verbessert.
Dass offenbar auch die Wirtschaft den Fachhochschulen Wirtschaftsnähe attestiert, lässt sich an dem raschen Berufseinstieg der Absolventen ablesen – wie eine andere Studie deutlich zeigt. Demnach hat rund die Hälfte der FH-Absolventen sich noch vor ihrem Abschluss einen Arbeitsplatz gesichert – häufig bei den Firmen, bei denen die Pflichtpraktika absolviert wurden. Unternehmer rechnen dieser Studie zufolge oftmals die Praktika als Probezeit an, schätzen die Praxisnähe der Ausbildung und die Teamfähigkeit der Mitarbeiter. An der Rückmeldung der Wirtschaftstreibenden erkennt man, wie wichtig Investitionen in die Bildung sind. Noch wichtiger ist es allerdings, dabei eine wirtschaftsnahe Ausbildung zu forcieren, denn die Wirtschaft braucht Fachkräfte, die für das Arbeiten in der Wirtschaft bestmöglich vorbereitet sind.
FHWien-Studiengänge der WKW l Fachhochschulrat
Seit 1994 stehen uns mit Einführung des Fachhochschulstudiengesetzes und der Errichtung zahlreicher Fachhochschulen praxisnahe Ausbildungseinrichtungen auf akademischer Ebene zu Verfügung. Sie verlangen von den Studierenden Disziplin und bieten ihnen eine Nähe zu Wissenschaft und zu Arbeitswelt gleichermaßen. 14 Jahre nach ihrem Start haben sich die Fachhochschulen im Bildungsbereich fix etabliert, und in der Wirtschaft arbeiten tausende Absolventen unterschiedlichster Studiengänge.
Die Unternehmen beurteilen die Leistungen der Fachhochschulen durchwegs positiv. Das sagt eine aktuelle Studie. 88 Prozent der befragten Unternehmen sind demnach mit dem Angebot zufrieden bzw. sehr zufrieden. Besonders positiv werden dabei die Anzahl der Einrichtungen und die Nachfrageorientierung der Fachhochschulen bewertet. Die besten Noten im österreichweiten Vergleich bekommt im Übrigen ein Studiengang der Wirtschaftskammer Wien – nämlich Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen. Bei rund 1500 befragten Unternehmen erreichte er die Note 1,9 (Schulnotenprinzip) und hat sich in der Meinung der Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr (Note 2,3) sogar deutlich verbessert. Dass offenbar auch die Wirtschaft den Fachhochschulen Wirtschaftsnähe attestiert, lässt sich an dem raschen Berufseinstieg der Absolventen ablesen – wie eine andere Studie deutlich zeigt. Demnach hat rund die Hälfte der FH-Absolventen sich noch vor ihrem Abschluss einen Arbeitsplatz gesichert – häufig bei den Firmen, bei denen die Pflichtpraktika absolviert wurden. Unternehmer rechnen dieser Studie zufolge oftmals die Praktika als Probezeit an, schätzen die Praxisnähe der Ausbildung und die Teamfähigkeit der Mitarbeiter. An der Rückmeldung der Wirtschaftstreibenden erkennt man, wie wichtig Investitionen in die Bildung sind. Noch wichtiger ist es allerdings, dabei eine wirtschaftsnahe Ausbildung zu forcieren, denn die Wirtschaft braucht Fachkräfte, die für das Arbeiten in der Wirtschaft bestmöglich vorbereitet sind.
FHWien-Studiengänge der WKW l Fachhochschulrat





