09.10.2008
kreativ wachsen
Bereits elf Prozent des Wiener Regionalprodukts werden im Kreativsektor erwirtschaft. Allein in Wien arbeiten über 15.000 Betriebe in der Kreativwirtschaft zuzurechnenden Bereichen und beschäftigen rund 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Tendenz steigend. Es handelt sich um einen wachsenden Wirtschaftssektor, dessen Bedeutung für alle Wirtschaftsbereiche immer mehr zunimmt.
Für den Erfolg der Kreativbranche wie auch für die traditionellen Wirtschaftsbereiche wird ein aktives Aufeinander zugehen und eine wechselseitige Vernetzung zunehmend wichtiger, was die Vienna Design Week eindrucksvoll gezeigt hat. Im erfolgreichen Zusammenwirken entstanden neue Produkte und Dienstleistungen, die sich durch Qualität und Einzigartigkeit auszeichnen und im nationalen wie im internationalen Umfeld konkurrenzfähig sind. Kreative Ideen im Allgemeinen und Design im Besonderen eröffnen Unternehmerinnen und Unternehmern nicht nur die Möglichkeit, neue Felder zu besetzen, sondern auch Preise flexibler zu gestalten. Letztendlich sind die Beschäftigungseffekte nicht zu unterschätzen. Würden beispielsweise die Wiener Betriebe nur zwei Promille ihres Umsatzes in Design investieren, ergäbe das im Kreativbereich einen Beschäftigungszuwachs von 1000 Arbeitsplätzen.
Ich unterstütze deshalb die Vernetzung der Kreativwirtschaft mit anderen Wirtschaftsbereichen durch geeignete Plattformen, Seminare, Kontakte und vielfältige Information aktiv. Mit der Web-Initiative www.creativespace.at ist es uns gelungen, bis heute knapp 400.000 Seitenzugriffe zu generieren, und über den virtuellen "Marktplatz" einen Kommunikationsaustausch über Angebot und Nachfrage für interessierte Kooperationspartner zu ermöglichen.
Für die Zukunft wird es wichtig sein, hier noch schnellere Schritte zu gehen und dabei auch die öffentliche Hand in die Pflicht zu nehmen. Bei den vielen Milliarden, die vom Bund bis zu den Gemeinden jährlich für Wirtschaftsgüter und Investitionen aufgewendet werden, spielen die Leistungen der Kreativwirtschaft eine viel zu geringe Rolle. Mitunter sollte man auch darüber nachdenken, ob das Bundesvergabegesetz in seiner heutigen Fassung die beste Grundlage ist, um kreative Impulse zu ermöglichen.
Foto: www.katharinagossow.com
Für den Erfolg der Kreativbranche wie auch für die traditionellen Wirtschaftsbereiche wird ein aktives Aufeinander zugehen und eine wechselseitige Vernetzung zunehmend wichtiger, was die Vienna Design Week eindrucksvoll gezeigt hat. Im erfolgreichen Zusammenwirken entstanden neue Produkte und Dienstleistungen, die sich durch Qualität und Einzigartigkeit auszeichnen und im nationalen wie im internationalen Umfeld konkurrenzfähig sind. Kreative Ideen im Allgemeinen und Design im Besonderen eröffnen Unternehmerinnen und Unternehmern nicht nur die Möglichkeit, neue Felder zu besetzen, sondern auch Preise flexibler zu gestalten. Letztendlich sind die Beschäftigungseffekte nicht zu unterschätzen. Würden beispielsweise die Wiener Betriebe nur zwei Promille ihres Umsatzes in Design investieren, ergäbe das im Kreativbereich einen Beschäftigungszuwachs von 1000 Arbeitsplätzen. Ich unterstütze deshalb die Vernetzung der Kreativwirtschaft mit anderen Wirtschaftsbereichen durch geeignete Plattformen, Seminare, Kontakte und vielfältige Information aktiv. Mit der Web-Initiative www.creativespace.at ist es uns gelungen, bis heute knapp 400.000 Seitenzugriffe zu generieren, und über den virtuellen "Marktplatz" einen Kommunikationsaustausch über Angebot und Nachfrage für interessierte Kooperationspartner zu ermöglichen.
Für die Zukunft wird es wichtig sein, hier noch schnellere Schritte zu gehen und dabei auch die öffentliche Hand in die Pflicht zu nehmen. Bei den vielen Milliarden, die vom Bund bis zu den Gemeinden jährlich für Wirtschaftsgüter und Investitionen aufgewendet werden, spielen die Leistungen der Kreativwirtschaft eine viel zu geringe Rolle. Mitunter sollte man auch darüber nachdenken, ob das Bundesvergabegesetz in seiner heutigen Fassung die beste Grundlage ist, um kreative Impulse zu ermöglichen.
Foto: www.katharinagossow.com





