18.02.2010
Bildungskrise: Höchste Zeit für Reformen
Die Kluft zwischen dem österreichischen Bildungssystem und den Bedürfnissen der Wirtschaft wird größer. Das manifestiert sich im ganz besonderen Maße bei der schwierigen Suche nach ausreichend qualifizierten Pflichtschulabsolventen für offene Lehrstellen. Die Klagen über mangelnde schulische Grundkenntnisse, unzureichendes Interesse am Beruf und Schwierigkeiten beim logischen Denken nehmen zu. Wenn staatliche Versäumnisse dazu führen, dass Arbeits- und Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, ist es höchste Zeit, die lang versprochene und viel diskutierte Bildungsreform endlich umzusetzen.
Grundwissen über wirtschaftliche Zusammenhänge
Im Zuge dieser Reform muss es auch gelingen, der Wirtschaft in den Lehrplänen jenen Stellenwert einzuräumen, der für den Erfolg der Unternehmen schlichtweg notwendig ist. Bisher ist Wirtschaft ein vernachlässigter Nebenaspekt in der Ausbildung unserer Jugend – sehr zum Nachteil der persönlichen Entwicklungsmöglichkeit der Jugendlichen. Dieser Umstand ist zugleich mitverantwortlich dafür, dass wir in Österreich eine vergleichweise niedrige Selbstständigenquote haben. Ein Grundwissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmertum muss daher bereits ab der Volksschule unterrichtet werden.
Ausgezeichnete Lehrlingsausbildung in Wiener Betrieben
Es gibt aber auch positive Entwicklungen – beispielsweise die ausgezeichnete Lehrlingsausbildung in den Wiener Betrieben, die für die Verfügbarkeit von hoch qualifizierten Fachkräften sorgt. Die besten Jung-Fachkräfte haben nun die Chance, Weltmeister zu werden. Denn 2011 findet in London die angesehene Berufsweltmeisterschaft Word Skills statt, die Vorauswahl für das Österreich-Team ist bereits angelaufen. Mein Ziel ist, dass Wiener Fachkräfte an der vordersten Front stehen und der Welt zeigen, was unsere Ausbildungsqualität leisten kann. Dadurch wird das Image der Lehre bei den heimischen Jugendlichen und damit die Qualität der Interessenten steigen. World Skills ist daher ein strategisch wichtiges Projekt und wird von der Wirtschaftskammer voll unterstützt. Die ersten 16 Kandidaten gibt es bereits. Und es werden laufend mehr.
Grundwissen über wirtschaftliche Zusammenhänge
Im Zuge dieser Reform muss es auch gelingen, der Wirtschaft in den Lehrplänen jenen Stellenwert einzuräumen, der für den Erfolg der Unternehmen schlichtweg notwendig ist. Bisher ist Wirtschaft ein vernachlässigter Nebenaspekt in der Ausbildung unserer Jugend – sehr zum Nachteil der persönlichen Entwicklungsmöglichkeit der Jugendlichen. Dieser Umstand ist zugleich mitverantwortlich dafür, dass wir in Österreich eine vergleichweise niedrige Selbstständigenquote haben. Ein Grundwissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmertum muss daher bereits ab der Volksschule unterrichtet werden.
Ausgezeichnete Lehrlingsausbildung in Wiener Betrieben
Es gibt aber auch positive Entwicklungen – beispielsweise die ausgezeichnete Lehrlingsausbildung in den Wiener Betrieben, die für die Verfügbarkeit von hoch qualifizierten Fachkräften sorgt. Die besten Jung-Fachkräfte haben nun die Chance, Weltmeister zu werden. Denn 2011 findet in London die angesehene Berufsweltmeisterschaft Word Skills statt, die Vorauswahl für das Österreich-Team ist bereits angelaufen. Mein Ziel ist, dass Wiener Fachkräfte an der vordersten Front stehen und der Welt zeigen, was unsere Ausbildungsqualität leisten kann. Dadurch wird das Image der Lehre bei den heimischen Jugendlichen und damit die Qualität der Interessenten steigen. World Skills ist daher ein strategisch wichtiges Projekt und wird von der Wirtschaftskammer voll unterstützt. Die ersten 16 Kandidaten gibt es bereits. Und es werden laufend mehr.





