22.07.2010
Wien muss Produktionsstandort bleiben
Wiens Bevölkerung wächst jedes Jahr um etwa 10.000 Menschen. Menschen, die nicht nur Wohnraum, sondern auch Ausbildungsmöglichkeiten, Arbeitsplätze und Entwicklungschancen brauchen. Eben dies wird durch die Entwicklung der letzten 20 Jahre immer schwieriger. Denn der Anteil der produzierenden Wirtschaft in Wien hat sich auf 17 Prozent der Wirtschaftsleistung verringert, stolze 83 Prozent unserer Wirtschaft entfallen auf Dienstleistungen. Was im Krisenjahr 2009 mit einem stark eingebremsten Welthandel ein Vorteil war, wird nun zum Hemmschuh. Denn die Auslandsnachfrage gewinnt überraschend schnell an Fahrt – und nimmt Wiener Betriebe nicht im selben Tempo mit. Wien muss sich in den nächsten Jahren daher sehr intensiv mit der Herausforderung befassen, wie es produzierende Betrieben am Standort Wien die Zukunft sichert, Neuansiedelungen ohne programmierte Konflikte mit der Anrainerschaft vorantreibt und der Wirtschaftsleistung der Wiener Produktion wieder mehr Gewicht gibt. Eben das stärkt unsere Fähigkeit, nach einer Krise rascher aufzustehen und garantiert den Menschen in unsere Stadt jene Entfaltungsmöglichkeiten, die ein vielseitig ausgerichteter Standort bieten muss.
Neuer Ombudsmann
Ein wesentlicher Kritikpunkt vieler produzierender Betriebe sind nach wie bürokratische Hürden. Um dieses Problem nachhaltig zu lösen, wird die Wirtschaftskammer Wien in Kürze einen neuen Ombudsmann installieren, der sich in einem ersten Schritt speziell um produzierende Betriebe und ihre Probleme mit der Verwaltung kümmern wird. Es ist dies der Versuch, in Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden das gegenseitige Verständnis zu verbessern, Problemlagen offen zu legen und schlussendlich zufrieden stellenden Lösungen zuzuführen – wie dies mit unserer Ombudsstelle für Unternehmensfinanzierungen gegen die Kreditklemme bereits hervorragend gelungen ist. Kurzfristig wird damit jenen Betrieben geholfen, die sich durch lange Verfahren und verschärfte Auflagen ungerecht behandelt und in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet sehen. Langfristig kann daraus ein Umdenken in der öffentlichen Verwaltung Platz greifen, die Fehlentwicklungen von vornherein verhindert. Wir werden hier einen langen Atem beweisen.
Neuer Ombudsmann
Ein wesentlicher Kritikpunkt vieler produzierender Betriebe sind nach wie bürokratische Hürden. Um dieses Problem nachhaltig zu lösen, wird die Wirtschaftskammer Wien in Kürze einen neuen Ombudsmann installieren, der sich in einem ersten Schritt speziell um produzierende Betriebe und ihre Probleme mit der Verwaltung kümmern wird. Es ist dies der Versuch, in Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden das gegenseitige Verständnis zu verbessern, Problemlagen offen zu legen und schlussendlich zufrieden stellenden Lösungen zuzuführen – wie dies mit unserer Ombudsstelle für Unternehmensfinanzierungen gegen die Kreditklemme bereits hervorragend gelungen ist. Kurzfristig wird damit jenen Betrieben geholfen, die sich durch lange Verfahren und verschärfte Auflagen ungerecht behandelt und in ihrer wirtschaftlichen Existenz gefährdet sehen. Langfristig kann daraus ein Umdenken in der öffentlichen Verwaltung Platz greifen, die Fehlentwicklungen von vornherein verhindert. Wir werden hier einen langen Atem beweisen.





