19.08.2010
Werben um ausländische Investoren
Von den insgesamt 550.000 Arbeitsplätzen der gewerblichen Wirtschaft Wiens wurden rund 103.000 von ausländischen Investoren geschaffen. In Summe entfallen zurzeit etwa 75 Milliarden Euro ausländischer Direktinvestitionen auf die Bundeshauptstadt, womit Wien bisher fast 70 Prozent alle Investitionen in Österreich auf sich verbuchen kann. Allein schon diese Zahlen belegen, welchen gewichtigen Stellenwert Niederlassungen und Headquarters ausländischer Unternehmen und Konzerne für die Wiener Wirtschaft haben. Ihre Bedeutung geht freilich noch weiter. Sie agieren als Auftraggeber für heimische Betriebe, sie investieren in Forschung und Entwicklung, sie bieten ihren Wiener Partnern Kontakte in ihre Heimatmärkte und tragen so zur immer stärkeren Internationalisierung der Wiener Wirtschaft bei. Im Gegenzug bietet Wien exzellent ausgebildete Fachkräfte, wertvolles Know-how am Sprungbrett in die CEE-Region, beste Flugverbindungen in die ost- und südosteuropäischen Länder und hervorragende B2B-Partner. Man kann also mit Fug und Recht von einer Win-win-Situation sprechen.
Konkurrenz wird größer
Bei den Standortentscheidungen großer internationaler Konzerne sieht sich Wien allerdings einer immer schärfer werdenden Konkurrenzsituation ausgesetzt. Vor allem Städte wie Prag und Budapest haben in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und ausländische Investitionen erfolgreich angeworben, aber auch der innerösterreichische Wettbewerb um produzierende und forschungsgetriebene Unternehmen ist im vollen Gange.
Wirtschaftsagentur besser ausstatten
Um in- und ausländische Investoren künftig wesentlich aktiver als bisher anzuwerben und ein persönliches Key-Account-Management im Bereich der internationalen Betriebsansiedlungen aufzubauen, ist die Wirtschaftsagentur Wien zu stärken und mit ausreichenden Ressourcen in personeller und finanzieller Hinsicht auszustatten. Dabei muss es um den Aufbau langfristiger Prozesse und Beziehungen gehen, die auch vom persönlichen Engagement der politisch Verantwortlichen in der Stadt Wien getragen werden. Als Interessenvertretung werden wir uns auch weiterhin für den Abbau behördlicher Verpflichtungen für ausländische Manager und deren Angehörige einsetzen, um das Gefühl des persönlichen Willkommenseins zu unterstreichen. Auch das gehört zu einem starken Wirtschaftsstandort. Schließlich sind es immer die Menschen, die über Ansiedelung und Verbleib an einem Standort entscheiden.
Konkurrenz wird größer
Bei den Standortentscheidungen großer internationaler Konzerne sieht sich Wien allerdings einer immer schärfer werdenden Konkurrenzsituation ausgesetzt. Vor allem Städte wie Prag und Budapest haben in den letzten Jahren deutlich aufgeholt und ausländische Investitionen erfolgreich angeworben, aber auch der innerösterreichische Wettbewerb um produzierende und forschungsgetriebene Unternehmen ist im vollen Gange.
Wirtschaftsagentur besser ausstatten
Um in- und ausländische Investoren künftig wesentlich aktiver als bisher anzuwerben und ein persönliches Key-Account-Management im Bereich der internationalen Betriebsansiedlungen aufzubauen, ist die Wirtschaftsagentur Wien zu stärken und mit ausreichenden Ressourcen in personeller und finanzieller Hinsicht auszustatten. Dabei muss es um den Aufbau langfristiger Prozesse und Beziehungen gehen, die auch vom persönlichen Engagement der politisch Verantwortlichen in der Stadt Wien getragen werden. Als Interessenvertretung werden wir uns auch weiterhin für den Abbau behördlicher Verpflichtungen für ausländische Manager und deren Angehörige einsetzen, um das Gefühl des persönlichen Willkommenseins zu unterstreichen. Auch das gehört zu einem starken Wirtschaftsstandort. Schließlich sind es immer die Menschen, die über Ansiedelung und Verbleib an einem Standort entscheiden.





