09.02.2007
Innovationspreis vergeben
Vergangene Woche habe ich den MERCUR- Innovationspreis verliehen, der mit einer Höhe von 10.000 Euro dotiert ist. Dieses Mal ging er an die Firma Bender MedSystems GmbH für ihr Projekt zur Diagnose von krankhafter Fettleibigkeit. Neben der technischen Leistung des Projektes hat mich besonders fasziniert, dass es sich bei dem vierzig Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmen um eines handelt, welches durch enge Kooperation mit anderen Unternehmen und universitären Forschungseinrichtungen Spitzenleistungen hervorbringt und sich dadurch am Weltmarkt behauptet. Dies bestätigt meinen Weg, Unternehmenskooperationen zu forcieren.Ein diesbezügliches Projekt werde ich in Kürze präsentieren.






Zum Thema 'Innovation, Intelligenz & Entwicklungsfähigkeit'
gern möchte ich mich auf den bereich innovation und spezielle ihren website-text beziehen:
> Die Frage, ob ein Wirtschaftsstandort auch in Zukunft
> wettbewerbsfähig und attraktiv bleibt ... und welche
> Innovationen sich aus Wien am Weltmarkt behaupten.
wir haben sie ja soo gern bei uns. die fähigen, kreativen, innovativen köpfe. bezeichnend, dass man die eigenen gar nicht erkennt. dh. man erkennt sie erst dann, wenn sie bereits erfolg haben (meist im ausland) ..und will sie dann gern wieder zurück haben.
diese situation erinnert stark an die allgemeine dummheit (eher eine insensibilität dh. 'manko im bereich 'logical projections' ..gemeint ist die fähigkeit, das morgen auf grund der kenntnis von gestern und heute logisch zu 'errechnen'). und solange wir diese fehlende..wichtige..wertvolle qualität nicht bewusst wahrnehmen und bewusst (als völlig unesotherisch) anerkennen und bewusst suchen und bewusst fördern ..solang werden wir auch unsere innovations- & erfolgsbilanzen nicht massgeblich zum guten wenden.
> Erneuerung & Innovation immer wichtiger
meine (ebenso praktische wie leidliche) erfahrung speziell mit institutionen und vertreterinnen der österr. öffentlichen hand sind zt. extra-wertvolle beispiele, wie österreich tatsächlich tickt und verdienten es eigentlich, auf einer dafür speziell eingerichteten website publiziert zu werden (etwas woran ich ua. gerade arbeite).
ja - wir alle rufen nach innovation. es ist einfach 'unschick', sich nicht als vertreterIn dieses hypes zu outen. doch angesichts tatsächlicher neuerung (sei sie auch noch benchmarkbar und nachweislich 'wow') neigen wir dazu, uns durch den hinterausgang zu verdrücken. was ich als auslandösterreicher, der mit höchstgradig geschäftsrelevanter technologie und differenziertem wissen nach 3 jahren rumänien, wo ich eine firma aufbaute, die vergangenen monate in wien erlebte, ist mit sicherheit fern jeden vorstellungsvermögens ihrerseits. verstehen sie mich bitte nicht falsch - meine worte sind in keiner weise böse od. abwertend gemeint. menschen wie sie bräuchten eigentlich menschen wie mich um wirklich gut funktionieren zu können.
sehr gerne würde ich ihnen im persönlichen gespräch näherbringen, weshalb und in welcher form.
> Im Zeitalter der Globalisierung und des stärkeren Wettbewerbs mit Ländern > mit deutlich geringeren Lohnkosten können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit > nur durch ständiges Erneuern und die Umsetzung innovativer Ideen sichern.
wieder eine typische aussage. logik: 1a
ich stimme vollends zu. und natürlich entgeht auch niemand die doppelte nennung des begriffs 'wettbewerb'. nichtsdestotrotz handelt österreich nicht konform dieses wissens bzw. dieser hoffnung, eben: im internationalen wettbewerb nicht nur zu bestehn, sondern 'gut zu bestehen'
> Top Forschungsquote in Wien
hier wird auch sehr viel schöngeredet und das wäre ebenfalls ein spannendes thema für ein persönliches gespräch.
wünsche ihnen glück & erfolg,
aufrichtig, ron stockinger
preise