10.05.2012
Für ein vernünftiges Miteinander
Wien ist seit jeher ein Schmelztiegel der Nationen. Heute müssen wir mit diesem Umstand aber anders umgehen als vor 100 Jahren. Denn die Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen und das öffentliche Bewusstsein, dass Unterschiede nicht zuzudecken, sondern anzuschauen sind, macht eine ganze Reihe von Änderungen notwendig. Und sie betreffen uns alle. In der Wirtschaftskammer Wien stellen wir uns dieser Frage schon seit einigen Jahren sehr strukturiert. Wir haben festgestellt, dass Eigenschaften wie eine gemeinsame Sprache, ein gemeinsamer kultureller Hintergrund oder vergleichbare Lebensbiografien zwischen vielen Unternehmern als starke Verbindungsklammern wirken. Die Zugehörigkeit zu einer Branche tritt dabei oft in den Hintergrund. Und wir haben festgestellt, dass Unternehmer aus anderen Kulturkreisen unsere Serviceleistungen weniger oft in Anspruch nehmen und nur über deren Verbände oder Vereine erreichbar sind. Schritt für Schritt haben wir daher die kulturellen Eintrittsbarrieren für diese Mitgliedsbetriebe abgebaut und die Kammer weiter geöffnet.
Klartext reden
Klar ist aber auch, dass ein vernünftiges Miteinander das Aufeinander-Zugehen beider Seiten voraussetzt. Hier braucht es eine offene Kommunikation in beide Richtungen und einen wechselseitigen Willen, das Besondere des anderen ebenso bewusst zu sehen wie das Verbindende! Gerade in der Unternehmerschaft muss letzteres immer auch zentrales Element unseres Denkens und Handelns sein. Denn wenn Menschen unterschiedlicher Kulturkreise augenscheinlich oft wenig verbindet – als Unternehmer stehen sie in aller Regel vor denselben Herausforderungen des wirtschaftlichen Alltags. Nicht zuletzt muss es in diesen Begegnungen aber auch selbstverständlich werden, Klartext zu reden. Denn allzu oft scheitert das Miteinander immer noch daran, dass zu wenig und zu wenig offen geredet wird. Doch es ist notwendig, Probleme offen anzusprechen. Das gilt für beide Seiten. Daher haben wir auch heuer die Wiener Integrationswoche unterstützt, bei der eine Vielzahl an Unternehmen und Vereinen die Chance genützt haben, diesen integrativen Austausch voranzutreiben. Sie alle haben erkannt, dass sie ein vernünftiges Miteinander mit Rechten und Pflichten auf beiden Seiten weiter bringt.
Klartext reden
Klar ist aber auch, dass ein vernünftiges Miteinander das Aufeinander-Zugehen beider Seiten voraussetzt. Hier braucht es eine offene Kommunikation in beide Richtungen und einen wechselseitigen Willen, das Besondere des anderen ebenso bewusst zu sehen wie das Verbindende! Gerade in der Unternehmerschaft muss letzteres immer auch zentrales Element unseres Denkens und Handelns sein. Denn wenn Menschen unterschiedlicher Kulturkreise augenscheinlich oft wenig verbindet – als Unternehmer stehen sie in aller Regel vor denselben Herausforderungen des wirtschaftlichen Alltags. Nicht zuletzt muss es in diesen Begegnungen aber auch selbstverständlich werden, Klartext zu reden. Denn allzu oft scheitert das Miteinander immer noch daran, dass zu wenig und zu wenig offen geredet wird. Doch es ist notwendig, Probleme offen anzusprechen. Das gilt für beide Seiten. Daher haben wir auch heuer die Wiener Integrationswoche unterstützt, bei der eine Vielzahl an Unternehmen und Vereinen die Chance genützt haben, diesen integrativen Austausch voranzutreiben. Sie alle haben erkannt, dass sie ein vernünftiges Miteinander mit Rechten und Pflichten auf beiden Seiten weiter bringt.





