Unternehmerin, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes

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Awards

11.03.2010

Die besten Fachkräfte im Rampenlicht

Der Wettbewerb um die international begehrten Medaillen bei der bevorstehenden Berufsweltmeisterschaft World Skills im Jahr 2011 wird herausfordend sein, die Chance auf einen Platz unter den Besten gilt es aber jedenfalls zu nutzen. Die letzte Medaille für einen Wiener Kandidaten stammt aus dem Jahr 1989 – höchste Zeit also, dass wir unser Können durch gute Vorbereitung und eine rege Teilnahme unter Beweis stellen und die geringe Ausbeute der letzten Jahre verbessern. Unter sehr engagierter Mitwirkung zahlreicher Funktionäre unterstützt die Wirtschaftskammer Wien die Teilnahme an diesem Wettbewerb heuer besonders intensiv. Ich lade Sie daher ein, von diesem besonderen Angebot Gebrauch zu machen, Ihre besten Köpfe und geschicktesten Hände zu nominieren und dazu beizutragen, dass die hohe Qualität Wiener Fachkräfte ins internationale Rampenlicht gerückt wird.

Leistungsfähigkeit auch Zukunft erhalten
Wettbewerbe wie diese sind auch dazu geeignet, die Attraktivität einer qualifizierten Berufsausbildung im Rahmen unseres dualen Ausbildungssystems im Bewusstsein der Öffentlichkeit weiter zu stärken. Faktum ist, dass sich immer weniger Jugendliche für eine Lehre entscheiden und viele der rein schulischen Ausbildung eine höhere Wertigkeit zuschreiben. Diesen für die Wirtschaft negativen Trend der letzten 20 Jahre gilt es zu stoppen, denn wir brauchen qualifizierte Fachkräfte in allen Berufsgruppen, um unsere Leistungsfähigkeit auch in der Zukunft zu erhalten. Wer die anspruchsvolle Ausbildung in den unterschiedlichen Lehrberufen kennt, weiß, dass die Lehre der schulischen Weiterbildung um nichts nachsteht. Nicht zuletzt ist es auch für die Generierung eines breit gefächerten unternehmerischen Nachwuchses notwendig, dass die Lehre in ihrer Bedeutung gehoben und von der öffentlichen Hand unterstützt wird. Erfolgsmodelle wie die Lehre mit Matura sind daher konsequent voranzutreiben. Letztlich wird aber auch die Anhebung des Bildungsniveaus der Pflichtschulabgänger darüber entscheiden, ob dieser Imagewandel gelingt. Gerade hier ist noch ein gewaltiger Kraftakt der Politik notwendig.

19.06.2008

Rahmenbedingungen am Bau

Auch heuer hebt die Bauinnung mit dem Wiener Stadterneuerungspreis die besten Vorzeigeprojekte aufs Podest und unterstreicht damit die Leistungen der rund 1700 aktiven Wiener Baugewerbsbetriebe auf dem Gebiet der Stadtrevitalisierung. Die Siegerprojekte (pdf, 2,488 KB) sind eindrucksvolle Beispiele für bauliche und planerische Spitzenleistungen des Wiener Baugewerbes – harmonische Gesamtkonzepte, die für die perfekte Verbindung zwischen Alt und Neu, zwischen traditionell und modern stehen.
Wir dürfen aber angesichts solch herausragender planerischer und handwerklicher Leistungen die Bedürfnisse der Branche nach geeigneten Rahmenbedingungen nicht außer acht lassen. Vor allem die in letzter Zeit stark gestiegenen Rohstoffpreise etwa für Stahl belasten die Unternehmen schwer. Preisanpassungen aufgrund höherer Materialkosten sind jedoch in vielen Ausschreibungen ausgenommen, weshalb letztlich die ausführenden Firmen die Last tragen müssen. Darüber hinaus verzerren nach wie vor Scheinfirmen den Wettbewerb und schaden dem Fiskus, den Krankenkassen und den vielen redlichen Unternehmern der Branche. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden setzen wir daher alle Maßnahmen, um solche ungesetzlichen Praktiken zu bekämpfen. Erste Erfolge lassen sich bereits erkennen. Ebenso ist die von den Sozialpartnern ausverhandelte Generalunternehmerhaftung ein weiterer wichtiger Schritt, unseriöse Praktiken zu verhindern und die redlichen Betriebe zu stärken. Da mit der Regelung nicht nur dem Sozialbetrug, sondern auch der Wettbewerbsverzerrung ein Riegel vorgeschoben wird, gibt es für die 99 Prozent seriösen Unternehmen gleiche und faire Bedingungen. Schließlich zählt die Bauwirtschaft zu den wichtigsten Auftragnehmern und -gebern des Landes. Eine negative Entwicklung der Branche hätte daher starke Konsequenzen auf die gesamte heimische Wirtschaft.

StEP-Sieger
"Wiener Stadterneuerungspreis 2008": Das Siegerprojekt Am Hof 12, 1010 Wien
Foto: Agentur Diener/Leena Manhart

06.03.2008

Umweltschutz zahlt sich aus

Ein Programm hat Erfolg: Seit zehn Jahren unterstützt die Wirtschaftskammer Wien den ÖkoBusinessPlan und die Ergebnisse sprechen für sich. Gerade in Zeiten einer Verknappung von Rohstoffen gilt es, Unternehmen zu ermuntern, neue und innovative Wege zu beschreiten. Die Wirtschaftskammer Wien investiert seit vielen Jahren in die Beratung, um Umwelttechnologien in den Unternehmen voranzutreiben. Der Erfolg spricht für sich: Viele Wiener Betriebe haben sich frühzeitig der neuen Herausforderung gestellt. Das tut der Umwelt gut. Und das tut den Unternehmen gut – wenn zum Beispiel durch eine Investition von 20.000 Euro in einem Unternehmen mehr als eine Million Euro an Betriebskosten gespart werden kann. Vor allem aber, und dieser Aspekt ist für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Wien essentiell, werden innovative Lösungen forciert, werden neue Technologien und Prozesse entwickelt. Damit verschaffen sich die Wiener Unternehmen einen Wissensvorsprung, der auf lange Sicht auch die Erschließung neuer Märkte ermöglicht. Dass Wiens Wirtschaftstreibende die sich ändernden Rahmenbedingungen als Herausforderung begreifen, die Chancen in sich birgt, hat einen guten Grund. Anstelle rigider Vorschriften und finanzieller Zusatzlasten dominieren positive Anreize wie der ÖkoBusinessPlan. Dieser Wettbewerb steigert die Innovationskraft und trägt zudem zu einem positiven Imagegewinn bei. Denn die Unternehmer erhalten standardisierte, international gültige Zertifikate, die ihre Reputation gegenüber den Endverbrauchern erhöhen.
Allein der ÖkoBusinessPlan hat dazu beigetragen, dass innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als 600 Wiener Unternehmen ihre Betriebskosten um viele Millionen Euro senken konnten. Darüber hinaus konnten Abfallmengen und CO2-Emissionen sowie der Verbrauch an Energie und wertvollen Ressourcen nachhaltig reduziert werden. Für die Wiener Wirtschaft ergibt sich somit eine Win-Win-Situation: Eine Kombination aus Umweltentlastung, geringerer laufender Kosten und Entwicklung innovativer Technologien. Das ist der Weg, den wir auch heuer unterstützen werden.

11.07.2007

IT- und Unternehmensberater ausgezeichnet

Am 3. Juli empfing ich die Wiener Preisträger des Constantinus 2007 - Österreichs größtem IT- und Beratungspreis. Ich erachte diesen Wettbewerb als besonders bedeutsam, denn durch ihn werden der Öffentlichkeit neue, spannende Projekte vorgestellt, deren Förderung und Unterstützung wichtig sind. In den vergangenen Jahren ist die Dienstleistungsbranche sehr stark gewachsen, besonders im Beratungsbereich. Es wird wohl kaum ein Unternehmen geben, dass in Zukunft auf diesem Gebiet keinen Handlungsbedarf sieht.

Logo Constantinus
Fünfundvierzig Projekte von 40 Unternehmen der Wiener IT- und Beratungsbranche wurden beim Wettbewerb eingereicht, davon konnten fünf Firmen sechs Top-Platzierungen mit nach Hause nehmen. Ihnen möchte ich nochmals meine Anerkennung aussprechen. Der Constantinus der WKÖ ist das Herzstück einer ganzjährigen Qualitätsoffensive. In der Branche sowie unter Österreichs Managern hat sich der Preis bereits als Qualitätskriterium etabliert.

PTConst2007 (pdf, 40 KB)

KR Brigitte Jank, Dr. Albert Trattner
WKW-Präsidentin KR B. Jank und ÖSB-Geschäftsführer Dr. Albert Trattner, Wiener Landessieger des Constantinus 2007, Foto: Weinwurm

05.07.2007

Hietzinger Mercur 2006

Am 28. Juni 2007 wurde im Hietzinger Bezirksmuseum der Vorhang gelüftet und die Sieger des Hietzinger Mercurs 2006 prämiert. Seit nunmehr sieben Jahren werden Unternehmer ausgezeichnet, die besondere Leistungen erbringen und sich selbst in die Gemeinschaft in Hietzing einbringen.

Ich freue mich besonders über diese Initiative, denn Sie bittet all jene vor den Vorhang die einen Beitrag zur Nahversorgung, zur Verbesserung der Lebensqualität im Bezirk und zur Zufriedenheit der Bewohner leisten.
Die Auszeichnung durch den Hietzinger Mercur ist Dank und Anerkennung, hebt das Image und den Stellenwert der ausgezeichneten Betriebe und wirkt schlussendlich für andere als Beispiel und Vorbild!

Ich gratuliere allen Siegern ganz herzlich!

Preistraeger_Hietzinger-Mercur-2006 (pdf, 45 KB)

000_4689 Challenge hoch zwei

09.02.2007

Innovationspreis vergeben

Bild-8Vergangene Woche habe ich den MERCUR- Innovationspreis verliehen, der mit einer Höhe von 10.000 Euro dotiert ist. Dieses Mal ging er an die Firma Bender MedSystems GmbH für ihr Projekt zur Diagnose von krankhafter Fettleibigkeit. Neben der technischen Leistung des Projektes hat mich besonders fasziniert, dass es sich bei dem vierzig Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmen um eines handelt, welches durch enge Kooperation mit anderen Unternehmen und universitären Forschungseinrichtungen Spitzenleistungen hervorbringt und sich dadurch am Weltmarkt behauptet. Dies bestätigt meinen Weg, Unternehmenskooperationen zu forcieren.

Ein diesbezügliches Projekt werde ich in Kürze präsentieren.